Zeckenschutz für Mensch und Tier

Zeckenschutz

Zecken sind unglaublich ekelige Krabbelviehcher, die die Welt nicht braucht!!

In Deutschland kommen 19 Zeckenarten vor! Und das eigentlich überall, von der Küste bis ins Gebirge, im Osten, im Westen,  im Norden und im Süden. Der Zecke ist es egal, wo sie lebt und wen sie beißen kann, Hauptsache es gibt Blut!

Zecken brauchen hohe Luftfeuchtigkeit, um nicht auszutrocknen und Temperaturen über 10 Grad Celsius. Einige Wissenschaftler sehen das vermehrte Auftreten der Zecken in den letzten Jahren als Folge vom Klimawandel. 

Wider der lang kursierenden Meinung, Zecken würden sich von Bäumen auf ihr „Futter“ stürzen, leben Zecken in bis zu eineinhalb Meter hohem Gras. Die Empfehlung Zeckengebiete zu meiden, ergibt also wenig Sinn. Dies würde nämlich bedeuten, wir gehen überhaupt nicht mehr raus. Auch Hosenbeine und Ärmel in Stiefel zu stecken oder fest zu verschließen, macht im Sommer wenig Spass.

Doch Zecken können verschiedene Viren und Bakterien übertragen. Zwei der unangenehmsten, um nicht zu sagen gefährlichsten, sind die Borreliose und FSME. 

Das Wichtigste ist also, jeden Abend nach dem Aufenthalt im Freien den Körper nach Zecken abzusuchen!! Auch auf die ganz kleinen, z.T. nur 1 mm kleinen Zecken sollte man achten. FSME Viren werden sofort nach dem Biss übertragen, Borellien nach 12-24 Stunden!! 

(Welche Gebiete FSME Gebiete sind, kannst du auf entsprechenden Karten nachschauen). 

Zecken entfernt man am besten mit einer Splitterpinzette oder einer Zeckenkarte. Dabei die Zecke auf keinen Fall quetschen!!! (Sonst spuckt sie die Erreger ins Blut!)

  • Nach dem Entfernen der Zecke die Einstichstelle mit Wunddesinfektionsmittel, einem Tropfen Lavendelöl oder Teebaumöl reinigen.
  • Wenn der Kopf der Zecke abreißen und stecken bleiben sollte, desinfiziere die Stelle mehrmals täglich mit einem Tropfen Lavendelöl oder einem Honigpflaster (natürliches Antibiotikum) und beobachte, ob sich die Stelle entzündet. Falls ja, auf jeden Fall sofort zur Ärztin/zum Arzt gehen!

Doch wie können wir uns schützen?!

Natürlich gibt es verschiedene Insektensprays, die auch gegen Zecken helfen! 

Auch Einreibungen mit frischen Gänseblümchen sollen helfen. 

Alternativ (und ganz sicher) hilft Schwarzkümmelöl!

Tieren träufelt man das Öl einfach über das Futter, Menschen können es als Dragees nehmen. 

Schwarzkümmel ist eine seit 3000 Jahren bekannte Heil- und Gewürzpflanze aus dem nahen und mittleren Osten. Wichtiger Bestandteil ist der Wirkstoff Thymoquinol. Dieses ätherische Öl aus den Samen des Schwarzkümmels ist hilfreich gegen Zecken. Übrigens ist diese Erkenntnis einer zufälligen Entdeckung eines Regensburger Schülers zu verdanken! (Offenbar vertreibt Schwarzkümmelöl auch Flöhe, Mücken und Motten).  

Bei Hunden tropft man 8-10 Tropfen Schwarzkümmelöl ins Futter. 

Menschen nehmen 1 TL vor dem Frühstück. (Oder eben auch Dragees)! 

ACHTUNG!!! FÜR KATZEN IST SCHWARZKÜMMEL GIFT!!!! Vielleicht lässt sich deine Katze ja statt dessen ein Organzasäckchen mit Gänseblümchen um den Hals hängen?! Auch das soll helfen….

Zudem eignet sich Kokosöl

Wichtig, Kokosöl muss äußerlich aufgetragen werden. (innerlich reinigt es „nur“ den Darm). 

Zecken mögen den Geruch der im Kokosöl enthaltenen Laurinsäure nicht. Du kannst Kokosöl entweder pur auf der Haut anwenden oder auch die Wirkung mit ätherischen Ölen verstärken.

Bitte verwende nur unraffiniertes natives Kokosöl. Am besten in Bio-Qualität! 

Für Kleinkindern oder Babys oder bei Unverträglichkeit gegen ätherische Öle verwende Kokosöl pur – ohne ätherische Öle! 

Ansonsten kannst du auch gut ätherische Öle (bitte von guter Qualität) zugeben. Geeignete  ätherische Öle sind zum Beispiel  Thymian, Zeder, Lavendel, Zitronella, Orange. Mit ätherischen Ölen kannst du die Wirkung vom Kokosöl noch verstärken.

Wie gesagt, für dein Kind oder Haustier nimm am besten Kokosöl ohne ätherische Öle. 

Nicht alle Öle sind für alle Tiere gleichermaßen verträglich. 

Auch Neemöl eigene sich zur Zeckenprophylaxe.

Neemöl wird aus den Früchten den Neembaumes gepresst und ist ein bewährtes Mittel gegen Insekten. Allerdings riecht es nicht besonders gut (ein bisschen nach Knoblauch). 

Wenn ich es verwende, dann gerne 0,5 – 1%ig in Kombination mit ätherischen Ölen. So wird der Knoblauchduft überdeckt.

Tatsächlich bevorzuge ich persönlich allerdings Kokosöl. Das hab ich ja eh immer daheim.

Viel Spass in der Natur!!

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